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HomeDer Große Volvo-Preis2016Bericht Rennen 2016

Der Große Volvo-Preis 2016 in Schwenningen

Der Große Volvo-Preis 2016

Der Große Volvo-Preis Schwenningen
  Zieleinlauf der Klassen KT-ABC
1.Andreas Mayr, RSC Kempten
2.Jannik Steimle, Team Felbermayer Simplon
3.Jakob Heni, Racing Students

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Der Große Volvo-Preis Schwenningen
Siegerehrung der Klassen KT/ABC
1.Andreas Mayr, RSC Kempten
2.Jannik Steimle, Team Felbermayer Simplon
3.Jakob Heni, Racing Students

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Andreas Mayr vom RSC Kempten gewinnt Radrennen um den „Großen Volvo-Preis“

Andreas Mayr vom RSC Kempten hatte am Pfingstsonntag nach 130 Kilometern die besten Beine und gewann in Schwenningen den Sprint vor Jannik Steimle (Team Felbermayer Simplon) und Heni Jakob (Racing Students). Der undankbare vierte Platz blieb Florian Tenbruck ebenfalls ein Fahrer aus dem Team der Racing Students. Andreas Schindler (Team Jäger, Keppel-Wipotec) konnte mit dem siebten Tagesrang sein LBS Führungstrikot verteidigen. Im Rennen der Elite FT- Frauenklasse siegte Lisa Robb (Team Stuttgart) vor Jasmin Rebmann aus dem Team Racing Studens Women. Stefanie Paul vom Team Stuttgart kam zeitgleich auf Platz drei. Im stark besetzten Juniorenrennen reichte es dem Niedereschacher Nationalfahrer Jan Hugger nicht ganz zum Sieg. Knapp hinter dem Leutkircher Timo Funk kam Hugger auf den dritten Platz. Raphael Dienert RSV Wyhl wurde in diesem Rennen Zweiter.

Begonnen hatte der Renntag in Schwenningen auf der traditionellen 6,5 Kilometer langen Rundstrecke mit Start und Ziel am Schillerhof bereits um 7.30 mit dem Rennen der C-Amateure. Teilweise dick vermummt standen rund 75 Fahrer bei mageren fünf Plusgraden am Start. „Aber wenigstens ist es trocken“ so der Kommentar vieler Fahrer. Unter ihnen der frühere Nationalfahrer Nico Graf vom Veranstalter RSpV 06 Schwenningen. Am Ende konnte Graf im Hauptfeld mit 37 Sekunden Abstand auf den Sieger Simon Schwitzer (RV Rheute) den guten 16. Platz belegen. Georg Brausse (TSV Betzingen) wurde Zweiter vor Jonas Halblitzel aus Magstadt. Der frühere Weltklasse Skispringer Alexander Herr kam mit den kühlen Temperaturen erstaunlicherweise nicht ganz zurecht und gab das Rennen auf. Eine gute Leistung lieferte auch Angelo Broghammer vom RV Sulgen ab, der mit dem Hauptfeld ins Ziel kam. Die Fahrer des RC Villingen Andrej Fendel, Philip Bucher und Steffen Käding kamen mit Zeitrückstand ins Ziel, ebenso Philipp Firnkorn vom Schwenninger Radsportverein.

Hochklassik besetzt war das Starterfeld der Junioren über 58,5 Kilometer. Unter ihnen der Schwenninger Nationalfahrer Jan Hugger (RV Niederschach). Auf dem „Dauchinger Sträßle“ blies der Wind recht ordentlich und sorgte dafür, dass keine entscheidenden Vorstöße gelangen. So kamen im Juniorenrennen rund 20 Fahrer auf die Zielgerade am Schillerhof. Jan Hugger zeigte einmal mehr seine Sprintqualitäten, Platz drei und damit stand er auf dem Podest. Völlig entspannt genoss er später im warmen Auto seinen Erfolg. Auch Matthias Gummich (RC Villingen) durchfuhr im Feld das Ziel und wurde 17.

Die rund 35 Starterinnen der Elite Frauenklasse hatten 45 Kilometer zurückzulegen. Anfangs wurde ein mächtiges Tempo angeschlagen, was zur Folge hatte, dass die Frauen in die zuvor gestartete Seniorenklasse auffuhren. Danach hatte sich die Lage im Feld etwas beruhigt aber auch hier kam keine Gruppe weg. Die starken Mannschaften „Team Stuttgart“ und „Racing Students Women“ hatten alles im Griff und machten den Sieg unter sich aus. Die ersten sechs Plätze gingen komplett an diese Teams, wobei die Stuttgarterin Lisa Robb im Sprint die Glückliche war. Jeannine Mark (SC Furtwangen) kam 4 Sekunden nach der Siegerin mit dem Hauptfeld ins Ziel. Nach dem Rennen zeigte Sie sich zufrieden mit ihrer guten Leistung in so einem starken Feld.

Traditionell stark besetzt sind am Schwenninger Pfingstrennen die Seniorenklassen. Die Seniorenklassen 2,3 und 4 gingen bei schon etwas gemäßigteren Temperaturen um 10.00 Uhr in Minutenabstand auf die Strecke. Bei den Senioren2 gewann nach 39 Kilometern Darius Wozniak (Talvi Sport) im Sprint vor Frank Erk (RSC Ladenburg). Roland Kienzler (RC Villingen) kam mit rund 2 Minuten Rückstand auf den zwölften Platz. Knapp dahinter belegte der Neuzugang vom RSpV Schwenningen Marius Bode Platz 16. Im Rennen der Zweiersenioren siegte einmal mehr im Sprint Heiko Gericke (SSV Ulm). Stefan Bock (RSV Teilfingen) zeigte sich beim Sprint voll auf der Höhe und belegte Platz zwei. Auch im Rennen der Ältesten, Senioren 4 kam es zum Massensprint. Gerhard Hack, mehrmaliger Deutscher Meister in dieser Klasse zeigte einmal mehr seinen Kollegen das Hinterrad und lag im Ziel vorne. Mit dem Hauptfeld kam auch Werner Beha (RSpV Schwenningen) auf Platz14 ins Ziel. Karl-August Rupp (RC Villingen) und Rudi Graf (RSpV 06 Schwenningen) hatten etwa 2 Minuten Rückstand, das waren am Ende die Plätze 16 und 17.

Vor dem Hauptrennen, das um 12.45 gestartet wurde durften die Jüngsten, das sind die Klassen der Schüler m/w und Jugend m/w auf die Strecke. Hier zeigte der Nachwuchs aus den Radsporthochburgen in ganz Baden-Württemberg sein Können. In der Jugendklasse U17 weiblich siegte nach 7 Runden = 45,5 Kilometer die Deutsche Jugendmeisterin Sarah Wolfer von der RSG Zollern-Alb im Alleingang rund 3 Minuten vor Victoria Stelling (VC Singen). Das Durchnittstempo lag hier bei fast 38 Km/h, recht ordentlich kann man da nur sagen.

Gespannt waren viele der zahlreichen Zuschauer am Schillerhof auf das Rennen der Eliteklasse KT-ABC. In der Startliste waren einige der besten Amateur- bzw. Bundesligamannschaften z. B. „Erdgas Schwaben“ aus Stuttgart zu finden. Moritz Fussnegger, ehemaliger Schwenninger RSpV Fahrer und seit diesem Jahr U23KT Profi im Team von „Christina Jewelry Pro Cycling“ stand ebenfalls mit seinen Helfern auf der Liste. Am Start des Hauptrennens über 130 Kilometer suchte man Ihn aber vergeblich. Er musste kurzfristig in seinem Profiteam für einen Kollegen einspringen und ein Rennen in Afrika bestreiten. Am Start aber das starke Team des RSC Donaueschingen mit dem Villinger Neuzugang Sacha de Poel. Auch in diesem Rennen gelang kein entscheidender Angriff der das Rennen vorzeitig entschied. Vier Fahrer konnten etwa zur Hälfte des Rennens einen Vorsprung von rund 2 Minuten herausfahren. Doch im letzten Drittel machte das Hauptfeld ernst und holte das Quartett zurück. „Ja die haben wir einfach ein bisschen fahren lassen, damit das Rennen ruhiger wird“ so Andreas Schindler (Team Jäger u. Keppel-Wipotec), der Gesamtführende im LBS Cup. In der zweitletzten Runde versuchte es nochmals der Afrikaner Jean Bosco Nsengimana (Stradali Bike). Auch er hatte keine Chance allein im Wind. Andreas Mayr (RSC Kempten) als Einzelstarter angetreten suchte sich im Sprint das richtige Hinterrad und siegte nach 3:03 Stunden und einem Schnitt von 45,3kmh deutlich mit fast zwei Meter Vorsprung vor Jannik Steimle (Team Felbermayer Simplon) und Heni Jakob (Racing Students). Andreas Mayr freute sich mit Blumenstrauß und Siegerschleife ganz besonders. „Da ich keine Helfer dabei hatte freut mich dieser Sieg ganz besonders, ich habe mir einfach das richtige Hinterrad gesucht“ Ja so einfach ist das für einen guten Sprinter wie Mayer der eigentlich aus Stuttgart kommt und dieses schöne Rennen einfach mitnehmen wollte. Eine Top Leistung bot einmal mehr Sebastian Metzler vom RC Villingen mit seinem 24. Platz. Aber auch die Donaueschinger Jens Rustler, Sacha de Poel , Benjamin Schlubkowski und Daniel Müler wurden zeitgleich mit dem Sieger gewertet. Mit 3 Minuten Rückstand zeigte auch Stefan Duffner (RC Villingen) eine gute Leistung.

Das Führungstrikot im LBS Cup durfte sich sich ein weiteres Mal der Albstädter Andreas Schindler überstreifen.

Bericht: Werner Beha , Tel. 07721/57732 , Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
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